Inseln der Ruhe

Unser Zuhause ist der Zug – zumindest für einen halben Tag oder besser: eine Nacht – diesmal von Xi`an nach Hangzhou. Das hat den Vorteil, die großen Distanzen zwischen den Städten in China ohne gähnende Langeweile überwinden zu können und auch die Hotelkosten für die Übernachtung einzusparen. Inzwischen kennen wir uns aus mit den verschiedenen„Inseln der Ruhe“ weiterlesen

Beware of Crowds …

and Keep Safe – lese ich auf einem Schild in der Nähe des Eingangs. Auf Deutsch: Nehmen Sie sich vor den Menschenmassen in Acht und passen Sie auf sich auf. Eigentlich hätte es diesen Hinweis nicht mehr gebraucht. Während unseres Aufenthaltes hier registriere ich bereits häufiger das für Mitteleuropäer seltsam anmutende Verständnis von gegenseitiger Rücksichtnahme„Beware of Crowds …“ weiterlesen

Oasis in the Hinterland

Nach acht Tagen Gruppenreise im Gänsemarsch und unter permanenter, strenger Aufsicht nun wieder die Freiheit zu erlangen, ist zwar ein schönes, aber auch eigenartiges Gefühl. Obwohl China zu Recht nicht mit unserem Verständnis von „Freiheit“ assoziiert werden darf. Überall sind Überwachungskameras angebracht. An jedem U-Bahn-Eingang werden Gepäck und Körper, wie wir es von Flughäfen kennen,„Oasis in the Hinterland“ weiterlesen

Let`s dance

Es nervt. Die Museumsführerin rattert einen in- und auswendig gelernten Text im Eiltempo ohne Punkt und Komma herunter. Sie redet so schnell in diesem asiatischen Englisch, dass wir kaum etwas verstehen. Dabei lässt sie keine noch so kleine Pause zwischen zwei Sätzen zu. Es ist klar, dass wir keine Chance haben sollen, eine Frage zu„Let`s dance“ weiterlesen

Im Auge des Taifuns

„Wie bitte? Nach Nordkorea? Was da alles passieren kann! Siehst du kein Fernsehen?“ Die besorgten Ausrufe der Daheimgebliebenen nährten auch in uns einige Zweifel. Doch unsere Zuversicht und das Vertrauen in eine etablierte und jahrzehntelang auf dieses Land spezialisierte Reiseagentur haben uns die Entscheidung am Ende leicht gemacht. Die Neugier auf dieses abgeschottete Land verbunden„Im Auge des Taifuns“ weiterlesen

Im Reich der Mitte

Wir merken sofort, dass wir in einer gemässigten Klimazone gelandet sind. Es ist Ende August und es fühlt sich für uns auch an, wie Ende August. Es ist warm, aber nicht schwül. Der Airport Express bringt uns in die Innenstadt. Wir schauen aus den Fenstern und sind positiv überrascht über das viele Grün um uns„Im Reich der Mitte“ weiterlesen

333 Tage in fremden Betten

Und wir hatten beide viel Spass dabei. 😀 Heute haben wir festgestellt, dass wir dreihundertdreiunddreissig Tage unterwegs waren und somit zwangsläufig in fremden Betten übernachtet haben. Morgen gehts zurück nach Deutschland. Aus diesem Anlass haben wir für uns und für alle, die lieber Videos schauen, statt Blogs zu lesen ein drei Minuten langes Filmchen mit„333 Tage in fremden Betten“ weiterlesen

Zwei Berliner auf Bali

Lange hatte ich mich schon darauf gefreut, Maximilian wieder zu sehen. Mein Flieger aus Jakarta landet pünktlich auf Bali. Nur ein paar Schritte vom Inlands- zum Auslandsterminal, eine Tasse Kaffee und ich würde ihn in die Arme nehmen können. Dieser grosse Kerl, erst siebzehn aber doch schon so reif und erwachsen wirkend wie ein Marinekadett„Zwei Berliner auf Bali“ weiterlesen

Wo es brüllt und rülpst

Der Taxifahrer findet uns. Es ist für ihn wesentlich leichter, zwei grosse hellhäutige Europäer auszumachen, als für uns, sein Auto in der Masse der Fahrzeuge wieder zu finden, dessen Nummernschild wir uns wegen der ganzen Aufregung noch nicht einmal gemerkt haben. Schon von Weitem hören wir ein stetiges Hupen. Es verrät uns, dass unser Fahrer„Wo es brüllt und rülpst“ weiterlesen

Die einzige Chance

Das ist unsere einzige Chance. Das muss klappen.  Dies ist der Plan: Wir landen um 10.35 Uhr in Jakarta und werden von einem Fahrer abgeholt. Um 13 Uhr haben wir einen Termin in der Visastelle der chinesischen Botschaft. Laut Google Maps braucht man mit Auto für diese dreissig Kilometer weite Strecke lediglich 45 Minuten. Wir„Die einzige Chance“ weiterlesen